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Die Kirche "St. Bartholomäus trägt den Namen des Schutzpatrons der Burg, und hat eine lange und sehr interessante Geschichte. Nach der Errichtung der Burg im 12. Jahrhundert entstand in deren Schutz auch eine Kapelle. Eine Urkunde von 1385 besagt, dass diese Kapelle schon damals eine Orgel besaß. Aus den folgenden Jahrzehnten ist kirchengeschichtlich leider kaum etwas bekannt.

Nach Ende des 30jahrigen Krieges (1648) schenkte der Amtmann Johann Rechenberg der Kirche den heutigen kostbaren Altar aus Sandstein, Marmor und Alabaster. Ein Wunder, dass dieser beim großen Kirchenbrand 1687 nur wenig beschädigt wurde, denn das übrige Gebäude brannte völlig aus. Die heutige Kirche besteht in dieser Gestalt seit dem Wiederaufbau in den Jahren 1687-89. Das große Kruzifix im Altarraum ist eine Spende von 1701.

Die prächtige Orgel des Orgelbaumeisters Steinmüller aus Grünhain wurde 1818 im Rahmen einer allgemeinen Renovierung eingebaut. Der Turm hat seit 1840 seine jetzige Höhe von 35 Metern. Im Frühjahr 1945 beschädigte die Druckwelle der auf Wolkenstein abgeworfenen Bomben die Kirche abermals stark. Nach der Instandsetzung Ende der 40er Jahre wurden an ihr nur die nötigsten Arbeiten durchgeführt. Erst von 1984 - 89 wurde die Kirche zunächst außen und dann innen vollständig rekonstruiert. Der Altar konnte 1992 fertig gestellt werden. Wichtige Kunstschätze sind das Relief des Heiligen Georg neben der Kanzel aus der Zeit um 1450, das Wappen der Waldenburger nahe der Turmtür und der große Messingleuchter von 1853 im Altarraum.

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